Gericht weist Zahlungsforderungen der Bauunternehmerin ab
Eine Bauherrin trat vom Vertrag zurück, die Bauunternehmerin forderte knapp 58.000 Euro. Das Gericht entschied: Die fehlerhafte Widerrufsbelehrung der Unternehmerin stand dem Anspruch entgegen.
Das Wichtigste in Kürze
- Zahlungsansprüche einer Bauunternehmerin wurden vollständig abgewiesen
- Die Widerrufsbelehrung der Unternehmerin enthielt selbst Fehler
- Bei fehlerhafter Belehrung können Zahlungsansprüche trotz Kündigung entfallen
Einordnung
Der Fall betrifft einen Verbraucherbauvertrag und zeigt, welche Folgen eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung für Bauunternehmer haben kann. Das Gericht musste entscheiden, ob die Formulierung der Bauherrin als Rücktritt oder Kündigung zu werten ist.
Was das für Sie heisst
Wirkt schon jetzt
Bauherren können aus diesem Urteil ableiten, dass eine fehlerhafte Widerrufsbelehrung des Unternehmers deren eigene Position stärken kann.
Wer davon profitiert: Bauherren, die sich in einem Streit mit ihrem Bauunternehmer um Zahlungsansprüche nach einem Vertragsrücktritt befinden.
Der Abnahmeprotokoll-Generator und die Checklisten helfen Bauherren, ihre Rechte und Fristen bei der Bauabnahme zu dokumentieren und zu wahren.
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